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Lebensbescheinigung

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Rentenempfänger, die im Ausland leben, werden ein Mal pro Jahr von ihrer Rentenversicherung dazu aufgefordert, eine Lebensbescheinigung einzureichen. Die Rentenversicherungsträger übersenden dafür ein Formular, das ausgefüllt, unterschrieben und bestätigt zurückgeschickt werden muss.

Ohne diese Bescheinigung sind regelmäßige Rentenzahlungen nicht gewährleistet.

Wo kann die Unterschrift eines Rentenempfängers auf einer Lebensbescheinigung bestätigt werden?

Die deutschen Rentenversicherungsträger akzeptieren die Bestätigung der Unterschrift des Rentenempfängers durch die Deutsche Botschaft Montevideo oder durch eine uruguayische amtliche Stelle (alle Behörden Uruguays, auch Rentenversicherungsträger, Notare, Banken, Krankenhäuser, Rotes Kreuz).

Welche Unterlagen müssen vorgelegt werden, wenn ein Rentenempfänger nicht persönlich vorsprechen kann?

- ein ärztliches Attest, das bescheinigt, dass der Rentenempfänger aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich vorsprechen kann. Das Attest muss den förmlichen Briefkopf des Arztes mit Adresse, Datum und Unterschrift enthalten. Es darf nicht älter als einen Monat sein

- das Formular der Rentenversicherung, komplett ausgefüllt und unterschrieben; sollte der Rentenempfänger nicht unterschreiben können, muss dies im ärztlichen Attest vermerkt sein

- Ausweise des Rentenempfängers und der vorsprechenden Person sowie Angabe von deren Anschrift, Telefonnummer und dem Verhältnis, in dem sie zum Rentenempfänger steht

Was kann ich tun, wenn ich das Formular "Lebensbescheinigung" von meiner Rentenversicherung nicht erhalten habe?
Sie können ein Blanko-Formular im Internet herunterladen und ausfüllen:

Formular

Kontaktdaten finden Sie hier:

Deutsche Rentenversicherung

Amt für Wiedergutmachung in Saarburg (Wiedergutmachungsrenten)