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Kammerorchester Leo Kestenberg

Kammerorchester Leo Kestenberg

Musiker des Kammerorchesters Leo Kestenberg grüßen stehend das Publikum nach einem Konzert im Kammermusiksaal der Philarmonie, Berlin 2014, © ©Kammerorchester Leo Kestenberg

11.10.2018 - Artikel

Am 21.10.2018 wird das Kammerorchester Leo Kestenberg unter der Leitung von Alexander Ramm gemeinsam mit Carlé Costa um 19:00 Uhr in der Botschaft Montevideo auftreten. Wir laden Sie herzlich ein! Der Eintritt ist frei.

Das Kammerorchester der Leo Kestenberg Musikschule  (LKMS) und der Konzertgitarrist und Komponist Carlé Costa haben bereits eine kleine Geschichte.

In den Jahren 2013 und 2015 besuchte das Kammerorchester zusammen mit Costa als Solist dessen zwei Heimatländer – Argentinien und Uruguay. Auf diesen Reisen entdeckten die jungen Musiker die südamerikanische Musik und schlossen Costa in ihr Herz. Gleichzeitig entwickelte sich ein kongeniales Musikverständnis zwischen Carlé Costa und dem Dirigenten des Orchesters, Alexander Ramm. Zwei Jahre später erhielt Costa von der Fachgruppe „Neue Musik. Neue Ton- und Klangkunst“ der LKMS einen Kompositionsauftrag. Begeistert schrieb er für seine jungen Freunde binnen kürzester Zeit „Concerto N°1 “ für Gitarre und Streichorchester, ein dreiteiliges, etwa 20-minütiges Werk voll Feuer und Verve: Motive rasen durch die Stimmen, bauen sich kleinteilig auf, treiben in Staccato-Reihen und Arpeggien voran, machen neue Spieltechniken erforderlich. Eine Herausforderung, nicht zuletzt auf polyrhythmischer Ebene. Doch die jungen Musiker lieben das Werk, das Costa mit der für ihn typischen Haltung des Hineinhorchens in die Klänge komponierte. Inspiriert war er, wie in seinem gesamten musikalischen Werk, von den vier Grundelementen Feuer, Wasser, Luft und Erde – nach der Kosmogonie der südamerikanischen Indianer die Götter unserer Welt.

Notizen zum Entstehungsprozess von Dr. Theda Weber-Lucks





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